Bildungsoffensive 2050 – Hochschultag 2017

Preise und Auszeichnungen an Studententeams erstmals verliehen
„Kreativität–Klimaschutz–Ziele“ war der Leitgedanke für das spannende Projekt der Bildungsoffensive 2050 zum diesjährigen Tag der Hochschulen und Universitäten anlässlich der BAU 2017. Studententeams stellten sich erstmals live einer Fachjury vor dem Publikum. Die besten Arbeiten wurden mit Preisen ausgezeichnet.

Ein vielseitiges Programm für alle Beteiligten mit Konferenz, Rundgängen, Wettbewerb, Präsentationen, Talk- und Juryrunde rund um die Zukunftsvisionen bildeten den Rahmen für dieses außergewöhnliche Projekt.

Gleich sieben Teams der spezifischen Fachrichtungen wie Architektur, Bauingenieurwesen, Gebäudeenergietechnik haben sich der Herausforderung des neuen Wettbewerbformates gestellt. Im öffentlichen Forum zeigten die Studententeams ihre spannenden Projekte.
Die äußerst unterschiedlichen Themen machten es der Jury nicht leicht, ihr Votum direkt und nicht etwa – wie üblich – im Anschluss an eine internen Sitzung zu vergeben. Jedes Team konnte die Punktevergabe durch die Juroren Prof. Dr.-Ing. Susanne Rexroth, Prof. Dr.-Ing. Klaus Sedlbauer, Prof. Dr. Dr. Bernd Wegener und Dr. Thomas Welter zeitgleich mit verfolgen. Folgendes Ergebnis des Wettbewerbes wurde unmittelbar nach den Präsentationen bekannt gegeben:
Der erste Preis ging an das siebenköpfige Team der Technischen Universität München (TU München) mit dem Projekt „Urbanes Leben 2080“. Den zweiten Platz belegte das dreiköpfige Team der Ostbayrischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) mit dem ansprechenden Konzept „Significant Contact“. Den dritten Platz holte sich eine Studentin der Hochschule München (HS München) mit ihrer Idee für einen „Lehrraum der Zukunft“. Weitere vier Auszeichnungen gingen an die Teams der HS Augsburg, der TU München und der OTH Regensburg … mehr.

 

Werkstatt Diskurs Netzwerk Effizienzhaus Plus

Workshop Netzwerk Effizienzhaus Plus am 18. Januar 2017 in München
Mehr als 300 Teilnehmer und Teilnehmerinnen hatten sich zum öffentlichen Werkstattdiskurs des Effizienzhaus Plus Netzwerks unter dem Titel „Gebäudestandard für die Zukunft“ angemeldet. In seinen Grußworten betonte Herr Ministerialrat Lothar Fehn Krestas (BMUB) den Rang des Effizienzhauses Plus als wichtigen Baustein des Energiekonzepts und des Klimaschutzplans der Bundesregierung auf dem Weg zum CO2-neutralen Gebäudebestand. Die Vorstellung der Effizienzhaus Plus Initiative als Highlight in dem Deutschen Pavillon auf der anstehenden Weltausstellung im Juni in Astana soll dem internationalen Publikum zeigen, in welcher Richtung Deutschland eine Vorreiterrolle einnimmt. Er dankte den engagierten Beteiligten des Netzwerks und wünschte der Veranstaltung ein gutes Gelingen … mehr.

Den Beitrag von Bernd Wegener zu dieser Veranstaltung lesen Sie hier.

 

 

Healthy Homes Barometer 2016

In which European country do people feel healthiest? Do Europeans think of their homes as a key to health? And do they know what steps to take in the home to boost health? These questions and many more find their answers in the Healthy Homes Barometer – a pan European study carried out by the VELUX Group. Last year’s 2015 Healthy Homes Barometer revealed that people perceive their homes as a key driver of health – that a healthy life, in fact, starts at home. The survey included feedback from 12,000 respondents in 12 countries, and the majority assesses the home to be of higher importance to health than eating fruit and vegetables, avoiding tobacco, or doing regular exercise. The 2016 Healthy Homes Barometer has an even broader scope, with 14,000 Europeans in 14 countries delivering their views. Five key characteristics of a healthy home are identified:

  • Good sleeping conditions
  • Comfortable indoor temperatures
  • Fresh air
  • Satisfactory levels of daylight
  • Appropriate levels of humidity

Other key 2016 findings are:

  • A healthy Europe requires healthy homes
  • Home wellbeing and energy saving are what drives renovation
  • A healthy home is a happy home
  • Europeans tend to overlook the importance of daylight
  • Authorities, industry and private individuals need to work together to make healthier homes a reality

Commissioned by the VELUX Group, the Healthy Homes Barometer 2016 was conducted across 14 European countries with guidance by Professor Bernd Wegener, Berlin.

Download: Healthy Homes Barometer 2016 (english version)
Download: Healthy Homes Barometer 2016 (deutsch)

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Healthy Buildings Day in Brussels

On 20th April 2016, VELUX hosted the 2nd Healthy Buildings Day in Brussels, where 240 invited guests including policy-makers, house builders, housing association representatives, building owners, thought leaders, and media, addressed some of these challenges, with a focus on how buildings impact our health and wellbeing.

The history of healthy buildings
The modern history healthy buildings can be traced back more than 200 years. A historical timeline was presented at the conference, giving a brief overview of key milestones in this development.

The impact of healthy buildings
We spend about 90% of our time indoors, which means that indoor climate and levels of daylight are key factors affecting our quality of life, physical health and mental wellbeing. Many of the discussions at Healthy Buildings Day 2016 focussed on the direct impact our homes have on our health.

Renovating buildings in Europe
The need for renovation of existing building stock was also central to presentations and discussions. Unless renovation rates are substantially increased over the coming years, we will continue to suffer unhealthy buildings long into the future.

Healthy Homes Barometer 2016
The Healthy Homes Barometer 2016 was also unveiled at the conference. This pan-European study offers a host of findings, including the fact that wellbeing and energy costs are main drivers for home renovation in Europe.  Titled „Wellbeing, home satisfaction and the perception of health,“ Bernd Wegener gave an analytic report on the Healthy Homes Barometer (Download: here).

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RenovActive

In ganz Europa existiert ein riesiger Gebäude-Altbestand. Gut 30 Prozent aller Gebäude, in denen wir heutzutage leben und arbeiten, vermitteln kein gesundes Raumklima. Angesichts der Tatsache, dass ein Großteil der Gebäude aus den 1960er Jahren oder von noch früher stammen, ist das nicht verwunderlich. Der renovierungstechnische Handlungsbedarf ist offensichtlich. Er zielt aber heute weniger auf eine Verlängerung der Lebens- und Nutzungszeiten ab, sondern auf Ansprüche an Wohngesundheit und Wohlfühlklima, die mit hoher Energieeffizienz bei minimaler Umweltbelastung zu vereinen sind. Das RenovActive Konzept stellt sich dieser Aufgabe. Es wurde von der VELUX Gruppe in Kooperation mit einem Bauträger im Bereich des sozialen Wohnbaus entwickelt. Zentraler Leitgedanke des Modellkonzepts ist, dass es allen Bevölkerungsteilen möglich sein soll, in energieeffizienten, umweltfreundlichen und gesunden Häusern zu wohnen.

Das RenovActive Haus im Brüsseler Stadtteil Anderlecht ist ein Gemeinschaftsprojekt von der VELUX Gruppe und der sozialen Wohnungsbaugesellschaft Le Foyer Anderlechtois. Es handelt sich dabei um eine Doppelhaushälfte aus den 1920er Jahren, die im Rahmen des ganzheitlichen Konzeptes modernisiert wurde. Insbesondere die Bezahlbarkeit ist ein wesentlicher Aspekt des Projektes – denn Le Foyer Anderlechtois besitzt 3.600 Wohneinheiten in Brüssel und plant, das Konzept auf weitere Wohneinheiten zu übertragen.

Nach Abschluss der Sanierung wird als Praxistest eine Familie mit drei Kindern für zwei Jahre in das Haus einziehen. Begleitet wird dieses Wohnexperiment durch ein umfassendes wissenschaftliches Monitoring, das physikalische und soziologische Untersuchungsmethoden verbindet. Das sozialwissenschaftliche Monitoring umfasst auch die Untersuchung von Kontrollfamlien und –gebäuden. Es wird von SR&E unter Leitung von Bernd Wegener durchgeführt.

Woche der Umwelt 2016

Download: Projektbeschreibung

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LichtAktiv Haus Hamburg

Im Rahmen der europäischen Forschungsreihe Model Home 2020 wurde in Hamburg-Wilhelmsburg ein dreijähriges, wissenschaftlich begleitetes Wohnexperiment im Velux LichtAktiv Haus durchgeführt. Es handelt sich um ein in dieser Form einmaliges interdiszi­plinäres Experiment in einem energetisch modernisierten typischen Siedlerhaus aus den 50er Jahren.

Parallel zu den physikalischen Messungen in Hinsicht auf Energieverbrauch, Innenraumklima und die Lichtverhältnisse wurden die Erfahrungen der LichtAktiv Haus-Bewohner untersucht. Ziel war es, das Gebäude von der Nutzerperspektive her zu evaluieren und so einen Bezug zwischen wahrgenommenem Komfort und Wohlbefinden der Testfamilie und den quantitativen Messwerten herzustellen. Gleichzeitig sollten die Untersuchun­gen im LichtAktiv Haus auch dazu dienen, mehr über die subjektive Wahrnehmung und Beurteilung von Wohnkomfort zu erfahren und ein standardisiertes Messinstrument zu dessen Erfassung zu entwickeln.
Die Studie wurde u. a. auf der World Sustainable Building Conference 2014 in Barcelona vorgestellt und steht hier zum Download bereit.

Download: The Psychophysics of Wellbeing

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Housing Wellbeing: An Introduction

Over the decades, researchers have established well-defined ranges of comfort with respect to temperature and light, air quality and acoustics to help practitioners design comfortable buildings. Yet wellbeing in a holistic sense cannot be prescribed in this way, as it depends on numerous individual factors. Bernd Wegener and Moritz Fedkenheuer follow a different approach: The Housing Wellbeing Inventory is a tool to evaluate and quantify wellbeing at home, based on the residents’ perceptions and reactions.

In ihrem Beitrag „Housing Well-being: an Introduction“ beschreiben Bernd Wegener und Moritz Fedkenheuer in Daylight & Architecture (Spring 2015, Nr. 23) ein Instrument zur Messung des Wohlbefindens beim Wohnen.

Download: Housing wellbeing

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Healthy Homes Barometer 2015

Der Healthy Homes Barometer wurde im deutschen Teil getrennt ausgewertet und mit den Datensätzen der europäischen Partnerländer verglichen. Eine Zusammenfassung des deutschen Healthy Homes Barometer 2015 mit einem Vorwort von Bernd Wegener steht unter folgendem Link zum Download bereit:

Download: Healthy Homes Barometer 2015 (deutsch)

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Die Psychophysik des Wohnens

Lässt sich das Wohlbefinden in einem energieeffizienten Haus wissenschaftlich quantifizieren? Die Wellbeing-Forschung des Wohnens steckt noch in den Kinderschuhen, neue Erkenntnisse sollen die sozialwissenschaftliche Begleitforschung von energieeffizienten Modellhäusern liefern. Subjektive Indikatoren für das Wohn-Wohlbefinden können damit erfasst und an die Architektur zurückgemeldet werden.

In einem Beitrag zur Methodik der Psychophysik des Wohnens skizziert Bernd Wegener in dem Band Aktivhaus. Das Grundlagenwerk. Vom Passivhaus zum Energieplushaus (M. Hegger, C. Fafflok, J. Hegger und I. Passig [Hrsg.], 2013) die Möglichkeiten, das Wohlbefinden des Wohnens zu operationalisieren. [Callwey Verlag. 288 Seiten. ISBN-Nr. 978-3-7667-1902-7. Preis: 120,00 Euro (inkl. ges. MwSt. und Versand). Bestellung direkt beim Verlag: http://www.callwey-shop.de/aktivhaus-das-grundlagenwerk.html].

Download: Psychophysik des Wohnens

Masterplan Haus 2050

Das Buch „Masterplan Haus 2050“ von Thomas Sapper und Peter Neumann herausgegeben ist im Haus-Verlag Wandlitz erschienen. Es ist Lobbybuch und Streitschrift in einem. Es wendet sich gegen die falsche Zufriedenheit mit Häusern von gestern: Aktivhaus statt Passivhaus. [352 Seiten. ISBN-Nr. 978-3-9816756-0-3. Preis: 69,00 Euro (inkl. ges. MwSt. und Versand). Bestellung direkt beim Verlag: www.haus-2050.de/Buchbestellung.html].

Mit einem Interview mit Bernd Wegener und einem Beitrag von Moritz Fedkenheuer. Beides steht hier zum Herunterladen bereit.

Download: haus_2050_286-293

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