Der Einfluss von Gebäuden auf das Zusammenleben der Menschen in Gemeinschaften

Wohnformen: Gemeinschaftliche und individuelle Wohnbedürfnisse
Gemeinschaftliches Wohnen gewinnt als Wohnform Bedeutung sowohl aus Nachhaltigkeitsgesichtspunkten (Suffizienz) als auch gesellschaftspolitisch, um der Vereinzelung und schwindenden Solidarität in der globalisierten Welt entgegenzutreten. Aber wie soll gemeinschaftliches Wohnen aussehen und organisiert werden? Und welche architektonischen Voraussetzungen müssen geschaffen werden, um gemeinschaftliches Wohnen zu ermöglichen? Das ist die Fragestellung des Projekts „Wohnformen: Gemeinschaftliche und individuelle Wohnbedürfnisse“, das vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung gefördert wird.

Eine Antwort, die die Architektur bereits in den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts angesichts von Wohnraumknappheit und städtischer Verdichtung gegeben hat, ist die Flexibilisierung von Wohnraum: die Abkehr von der Zuordnung fester Funktionen im Haus und die Anpassung an wechselnde Nutzergemeinschaften. Demographische Veränderungen machen die bauliche Anpassung bestehender Gebäude heute besonders dringlich. Inzwischen sind unzählige Modelle veränderbaren Bauens für Gemeinschaften entstanden, jedoch ohne die Wirkung der Bauform auf das alltägliche gemeinschaftliche Wohnen systematisch zu untersuchen.

Das Projekt „Wohnformen“ will diese Forschungslücke ausfüllen. Als anwendungsbezogenes Ziel soll für unterschiedliche Formen des gemeinschaftlichen Wohnens perspektivisch ein Leitfaden für die Umsetzung in die architektonische Praxis zur Verfügung gestellt und eine Pragmatik des Bauens für gemeinschaftliches Wohnen entwickelt werden.

Wohngeschichtliche Ausgangslage
Menschliches Wohnen ist historisch immer Gemeinschaftswohnen gewesen—sowohl in der Steinzeit als auch im Mittelalter im sog. „ganzen Haus“, das keineswegs nur die unmittelbaren Familienangehörigen, sondern alle, die an der Arbeits- und Wohngemeinschaft beteiligt waren, umfasste. Erst die Industrialisierung führte zur Ausgrenzung der Nicht-Verwandten aus dem „ganzen Haus“. Das gilt sowohl bezogen auf ländliche Regionen, wo die Nachbarschaft als Strukturelement in den Hintergrund trat, als auch vor allem in den Städten mit der Folge von Vereinzelung und Anonymisierung. Erst seitdem Gemeinschaft als strukturelles Element durch die Industrialisierung verlorengegangen ist (Ferdinand Tönnies), macht es daher Sinn, von gemeinschaftlichem Wohnen als Gegenform zu sprechen.

In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts gibt es genossenschaftliche Siedlungsbewegungen als Modelle für gemeinschaftliche Praxis und Wirtschaftens. Später entstehen einerseits die Gartenstadt-Bewegung, andererseits große genossenschaftliche Projekte, z. B. der Werkswohnungsbau in Wien mit umfangreichen Gemeinschaftseinrichtungen bis hin zu gemeinschaftlichen Badehäusern. Diese frühen Modelle wurden aber allesamt nicht fortgesetzt. Im Verlauf des 20. Jahrhunderts dominiert die Familienbezogenheit des Wohnens und manifestiert sich in engen Vorschriften über Wohnungsaufteilung, Funktionsdefinitionen und Normierung des Platzbedarfs.

Das ändert sich in Deutschland erst in den späten 60er und den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts. Zunächst handelte es sich um eine bottom-up-Bewegung (WGs, Hausbesetzungen), wurde dann aber auch vereinzelt staatlich initiiert (Wohnmodell Steilshoop in Hamburg). Inzwischen gibt es eine erkennbare Tendenz hin zu gemeinschaftlichen Wohnprojekten, obwohl sie quantitativ noch nicht wirklich dominant sind und die rein familiären Wohnformen nicht etwa verdrängt haben. Aber die statistischen Zahlen belegen, dass die bürgerliche Kleinfamilie lediglich ein Haushaltstyp neben anderen geworden ist.

Erklärungen für die Zunahme gemeinschaftlicher Wohnformen sind soziologisch-demographisch. Als Stichworte dazu sind zu nennen: Pluralisierung der Lebensformen, hohes Wohlstandsniveau, Ausweitung der schulischen und beruflichen Bildung, veränderte Rolle der Frau, steigende Arbeitsmarkmobilität, wohlfahrtsstaatliche Absicherung, die unabhängig von der Familie geworden ist, Verlängerung der Lebensphase und die schwindende Bedeutung der Familie als Altersversorgung. Als Reaktion entsteht das Bedürfnis nach Gemeinschaft als Lebensstil.

Hinzu kommt (wenn nicht als Erklärung, so doch als Folge) der ökologische Aspekt. Das bezieht sich einmal auf den reinen Verbrauch von Fläche, aber zum anderen auch auf die ökologisch bewusste Lebensform, die sich in Gemeinschaft eher als im Einzelhaushalt verwirklichen lässt.

Das Thema des Projekts „Wohnformen“ ist die Mikroperspektive; nicht, wie werden Gemeinschafts-Wohnprojekte organsiert, welche städtebaulichen, sozialpolitischen und ökologische Folgen haben sie, sondern: Was spielt sich in den Wohnungen selbst ab—wie funktioniert gemeinschaftliches Wohnen von Tag zu Tag und welche Gebäudeparameter tragen zum Gelingen bei?

Interdisziplinäres Methodenkonzept
Methodisch verlangt eine solche Untersuchung zweierlei: das gemeinschaftliche Zusammenleben muss analysiert, kategorisiert und in seinen Abstufungen gemessen werden (Gemeinschaftstaxonomie) und die Funktionen, die die Gebäude zur Verfügung stellen und die von den Bewohnern unterschiedlich in Anspruch genommen werden, müssen ebenfalls analysiert, kategorisiert und gemessen werden (Funktionstaxonomie). Nur so lässt sich empirisch die Wechselwirkung von Nutzung und Architektur ermitteln und quantitativ abbilden.

Für beide Seiten will das Projekt die theoretischen Grundlagen entwickeln. Ziel ist eine Theorie des gemeinschaftlichen Wohnens, die die Gemeinschaftsdimension in Hinsicht auf das Verhältnis von Privatheit und Öffentlichkeit beim Wohnen in Beziehung zu den gebäudekundlichen Funktionsparametern eines Hauses setzt. Der methodische Ansatz dafür ist zwangsläufig interdisziplinär. Das sozialwissenschaftliche Methodenspektrum kommen ebenso wie die architektonischen und gebäudekundlichen Werkszeuge zur Anwendung. In ausführlichen Einzel- und Gruppeninterviews mit den Bewohnern und Bewohnerinnen, mit Hilfe von fotografischen und bildlichen Darstellungen sowie mit wiederholten standardisierten Online-Befragungen werden die Verhaltensweisen und Gewohnheiten beim gemeinschaftlichen Wohnen erfasst. Die Auswertungen sollen Aussagen darüber ermöglichen, welche Wohnformen und Architekturen die Anforderungen an gemeinschaftliches Wohnen erfüllen und zugleich zu einer hohen Nutzerzufriedenheit führen.

Fallstudien
Es werden verschiedene Wohnformen des gemeinschaftlichen Zusammenlebens am Beispiel von Studierendenwohnheimen und von Seniorenwohnheimen in Frankfurt, Heidelberg und Berlin in insgesamt acht Gebäuden untersucht. Vier Typen gemeinschaftlichen Wohnens wurden in die Stichprobe einbezogen: A. Mikroapartments mit großen Gemeinschaftsflächen (z. B. Cubity), B. Wohngemeinschaft (WG) mit großen Gemeinschaftsflächen, C. Flurgemeinschaft mit gemeinschaftlich genutzten Funktionsräumen und D. Apartments (individualisiertes Wohnen). Über das Projekt „Cubity“ im Frankfurter Stadtteil Niederrad (Typ A) haben wir bereits berichtet. Ein Beispiel für den Typ B ist das Collegium Academicum in Heidelberg, ein studentisches Wohnheim in Wohngemeinschaftsform, das von der DJG Architektur GmbH, Frankfurt, geplant wird (s. Bild).

Das Projekt „Wohnformen: Gemeinschaftliche und individuelle Wohnbedürfnissen“ wird von Professor Bernd Wegener und dem Frankfurter Architekten Hans Drexler geleitet. Gefördert wird es vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung im Rahmen der Forschungsinitiative ZukunftBau.

Cubity – Ein Wellbeing-Wohnexperiment

Seit Ende 2016 existiert im Frankfurter Stadtteil Niederrad ein Wohnheim der besonderen Art. Entworfen von 50 Studierenden der Technischen Universität Darmstadt beherbergt der 16 mal 16 Meter großen Kubus 12 Wohnwürfel mit jeweils 7,5 Quadratmetern, die sogenannten Cubes, die um einen „Marktplatz“ herum angeordnet sind und von jeweils einer Person bewohnt werden. Es handelt sich bei Cubity um ein interdisziplinäres Forschungsprojekt, an dem Architekten und Sozialwissenschaftler beteiligt sind, um die Auswirkungen auf das Wohlbefinden und den Wohnalltag beim gemeinschaftlichen Wohnen zu untersuchen.
Das Projekt kombiniert moderne Wohnbedürfnisse von Studierenden mit Fragen nach energieeffizienten Wohnlösungen. Die reduzierte Privatsphäre soll durch den großzügigen Gemeinschaftsbereich kompensiert, die Zufriedenheit und Wohnqualität so gesteigert werden. Schon jetzt lässt sich ein positiver Trend aus dem Projekt ablesen: Gemeinsames Wohnen ist durch die Senkung von Flächen- und Energieverbrauch pro Person nicht nur energie- und ressourcensparend, es trägt außerdem zu einer erhöhten Wohnzufriedenheit bei.

Dazu ein Beitrag von Moritz Fedkenheuer im Stadt:Pilot 13 (Dezember 2017) und die
Cubity Homepage.
 

Werkstatt Diskurs Netzwerk Effizienzhaus Plus

Workshop Netzwerk Effizienzhaus Plus am 18. Januar 2017 in München
Mehr als 300 Teilnehmer und Teilnehmerinnen hatten sich zum öffentlichen Werkstattdiskurs des Effizienzhaus Plus Netzwerks unter dem Titel „Gebäudestandard für die Zukunft“ angemeldet. In seinen Grußworten betonte Herr Ministerialrat Lothar Fehn Krestas (BMUB) den Rang des Effizienzhauses Plus als wichtigen Baustein des Energiekonzepts und des Klimaschutzplans der Bundesregierung auf dem Weg zum CO2-neutralen Gebäudebestand. Die Vorstellung der Effizienzhaus Plus Initiative als Highlight in dem Deutschen Pavillon auf der anstehenden Weltausstellung im Juni in Astana soll dem internationalen Publikum zeigen, in welcher Richtung Deutschland eine Vorreiterrolle einnimmt. Er dankte den engagierten Beteiligten des Netzwerks und wünschte der Veranstaltung ein gutes Gelingen … mehr.

Den Beitrag von Bernd Wegener zu dieser Veranstaltung lesen Sie hier.

 

 

Healthy Homes Barometer 2016

In which European country do people feel healthiest? Do Europeans think of their homes as a key to health? And do they know what steps to take in the home to boost health? These questions and many more find their answers in the Healthy Homes Barometer – a pan European study carried out by the VELUX Group. Last year’s 2015 Healthy Homes Barometer revealed that people perceive their homes as a key driver of health – that a healthy life, in fact, starts at home. The survey included feedback from 12,000 respondents in 12 countries, and the majority assesses the home to be of higher importance to health than eating fruit and vegetables, avoiding tobacco, or doing regular exercise. The 2016 Healthy Homes Barometer has an even broader scope, with 14,000 Europeans in 14 countries delivering their views. Five key characteristics of a healthy home are identified:

  • Good sleeping conditions
  • Comfortable indoor temperatures
  • Fresh air
  • Satisfactory levels of daylight
  • Appropriate levels of humidity

Other key 2016 findings are:

  • A healthy Europe requires healthy homes
  • Home wellbeing and energy saving are what drives renovation
  • A healthy home is a happy home
  • Europeans tend to overlook the importance of daylight
  • Authorities, industry and private individuals need to work together to make healthier homes a reality

Commissioned by the VELUX Group, the Healthy Homes Barometer 2016 was conducted across 14 European countries with guidance by Professor Bernd Wegener, Berlin.

Download: Healthy Homes Barometer 2016 (english version)
Download: Healthy Homes Barometer 2016 (deutsch)

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RenovActive

In ganz Europa existiert ein riesiger Gebäude-Altbestand. Gut 30 Prozent aller Gebäude, in denen wir heutzutage leben und arbeiten, vermitteln kein gesundes Raumklima. Angesichts der Tatsache, dass ein Großteil der Gebäude aus den 1960er Jahren oder von noch früher stammen, ist das nicht verwunderlich. Der renovierungstechnische Handlungsbedarf ist offensichtlich. Er zielt aber heute weniger auf eine Verlängerung der Lebens- und Nutzungszeiten ab, sondern auf Ansprüche an Wohngesundheit und Wohlfühlklima, die mit hoher Energieeffizienz bei minimaler Umweltbelastung zu vereinen sind. Das RenovActive Konzept stellt sich dieser Aufgabe. Es wurde von der VELUX Gruppe in Kooperation mit einem Bauträger im Bereich des sozialen Wohnbaus entwickelt. Zentraler Leitgedanke des Modellkonzepts ist, dass es allen Bevölkerungsteilen möglich sein soll, in energieeffizienten, umweltfreundlichen und gesunden Häusern zu wohnen.

Das RenovActive Haus im Brüsseler Stadtteil Anderlecht ist ein Gemeinschaftsprojekt von der VELUX Gruppe und der sozialen Wohnungsbaugesellschaft Le Foyer Anderlechtois. Es handelt sich dabei um eine Doppelhaushälfte aus den 1920er Jahren, die im Rahmen des ganzheitlichen Konzeptes modernisiert wurde. Insbesondere die Bezahlbarkeit ist ein wesentlicher Aspekt des Projektes – denn Le Foyer Anderlechtois besitzt 3.600 Wohneinheiten in Brüssel und plant, das Konzept auf weitere Wohneinheiten zu übertragen.

Nach Abschluss der Sanierung wird als Praxistest eine Familie mit drei Kindern für zwei Jahre in das Haus einziehen. Begleitet wird dieses Wohnexperiment durch ein umfassendes wissenschaftliches Monitoring, das physikalische und soziologische Untersuchungsmethoden verbindet. Das sozialwissenschaftliche Monitoring umfasst auch die Untersuchung von Kontrollfamlien und –gebäuden. Es wird von SR&E unter Leitung von Bernd Wegener durchgeführt.

Download: Projektbeschreibung

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Housing Wellbeing: An Introduction

Over the decades, researchers have established well-defined ranges of comfort with respect to temperature and light, air quality and acoustics to help practitioners design comfortable buildings. Yet wellbeing in a holistic sense cannot be prescribed in this way, as it depends on numerous individual factors. Bernd Wegener and Moritz Fedkenheuer follow a different approach: The Housing Wellbeing Inventory is a tool to evaluate and quantify wellbeing at home, based on the residents’ perceptions and reactions.

In ihrem Beitrag “Housing Well-being: an Introduction” beschreiben Bernd Wegener und Moritz Fedkenheuer in Daylight & Architecture (Spring 2015, Nr. 23) ein Instrument zur Messung des Wohlbefindens beim Wohnen.

Download: Housing wellbeing

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Healthy Buildings Day in Brussels

On 20th April 2016, VELUX hosted the 2nd Healthy Buildings Day in Brussels, where 240 invited guests including policy-makers, house builders, housing association representatives, building owners, thought leaders, and media, addressed some of these challenges, with a focus on how buildings impact our health and wellbeing.

The history of healthy buildings
The modern history healthy buildings can be traced back more than 200 years. A historical timeline was presented at the conference, giving a brief overview of key milestones in this development.

The impact of healthy buildings
We spend about 90% of our time indoors, which means that indoor climate and levels of daylight are key factors affecting our quality of life, physical health and mental wellbeing. Many of the discussions at Healthy Buildings Day 2016 focussed on the direct impact our homes have on our health.

Renovating buildings in Europe
The need for renovation of existing building stock was also central to presentations and discussions. Unless renovation rates are substantially increased over the coming years, we will continue to suffer unhealthy buildings long into the future.

Healthy Homes Barometer 2016
The Healthy Homes Barometer 2016 was also unveiled at the conference. This pan-European study offers a host of findings, including the fact that wellbeing and energy costs are main drivers for home renovation in Europe. Titled “Wellbeing, home satisfaction and the perception of health,” Bernd Wegener gave an analytic report on the Healthy Homes Barometer (Download: here).

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LichtAktiv Haus Hamburg

Im Rahmen der europäischen Forschungsreihe Model Home 2020 wurde in Hamburg-Wilhelmsburg ein dreijähriges, wissenschaftlich begleitetes Wohnexperiment im Velux LichtAktiv Haus durchgeführt. Es handelt sich um ein in dieser Form einmaliges interdiszi­plinäres Experiment in einem energetisch modernisierten typischen Siedlerhaus aus den 50er Jahren.

Parallel zu den physikalischen Messungen in Hinsicht auf Energieverbrauch, Innenraumklima und die Lichtverhältnisse wurden die Erfahrungen der LichtAktiv Haus-Bewohner untersucht. Ziel war es, das Gebäude von der Nutzerperspektive her zu evaluieren und so einen Bezug zwischen wahrgenommenem Komfort und Wohlbefinden der Testfamilie und den quantitativen Messwerten herzustellen. Gleichzeitig sollten die Untersuchun­gen im LichtAktiv Haus auch dazu dienen, mehr über die subjektive Wahrnehmung und Beurteilung von Wohnkomfort zu erfahren und ein standardisiertes Messinstrument zu dessen Erfassung zu entwickeln.
Die Studie wurde u. a. auf der World Sustainable Building Conference 2014 in Barcelona vorgestellt und steht hier zum Download bereit.

Download: CIB_DC28245

Healthy Homes Barometer 2015

The Healthy Homes Barometer is an annual survey of European citizens’ attitudes and behaviour regarding home comfort, energy consumption and environmental impact. During October 2014 a questionnaire was answered by 12,000 Europeans in Austria, Belgium, Czech Republic, Denmark, France, Germany, Hungary, Italy, the Netherlands, Norway, Poland and the UK. The questionnaire and analysis were carried out by VELUX Group in cooperation with Prof. Bernd Wegener, Humboldt University Berlin and Moritz Fedkenheuer, M.A. Social Science, Darmstadt University of Technology.

The home has a huge impact on human health and wellbeing, society’s energy consumption and sustainable development in terms of material use and reuse. The Barometer’s underlying thesis is derived from the Active House Vision as formulated by the Active House Alliance. In this understanding, a healthy home is a home which has as little environmental impact as possible and is as energy efficient as possible, while providing healthy and comfortable surroundings for its occupants.

Download: Healthy Homes Barometer 2015 (engl.)

HHB

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